CDU | Julika Barthel | Nippes | zurück |
Politik vor Ort: Nippes
Julika Barthel im Gespräch mit dem
Mitglied der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Nippes,
Martin Erkelenz
Julika Barthel: Hallo! Am besten wir Martin Erkelenz: Hier sind wir an einem zentralen
Tauben-Sammelplatz. In der Bezirksvertretung Nippes hatten wir das Thema
„Tauben unterhalb dieser Brücke“ bereits häufiger. Durch die
Bezirksvertretung wurde einstimmig - sogar mit den Stimmen der Grünen – ein
Falkner beauftragt, um die Taubenplage in den Griff zu bekommen. Die Fußgänger
unterhalb der Brücke hatten früher oft den Regenschirm aufgespannt, um nicht
beschmutzt zu werden. Julika Barthel: Hat die Aktion denn gefruchtet? Martin Erkelenz: Die Aktion hat teilweise bzw. zeitweise Erfolg gehabt, auch wenn es sehr viel Geld gekostet hat. Persönlich bin ich aber skeptisch, wie es weiter geht, wenn der Falkner aus Kostengründen nicht ständig zum Einsatz kommt.
Martin Erkelenz: Und zwar jeden Tag. Dieser Markt könnte einer der bekanntesten Märkte in Köln sein, da er jeden Wochentag auf ist. Leider stimmt der Angebotmix nicht ganz. Jetzt fahren wir einmal zur geplanten „autofreien Siedlung“
auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Deutschen Bundesbahn. Julika Barthel: Davon habe ich gehört. Soll die denn wirklich ganz autofrei sein? Wo parken denn die Autos dann? Martin Erkelenz: Der eigentliche „autofreie Bereich“ ist minimal. Natürlich wird weiterhin geparkt, aber eben nur in den angrenzenden Straßen. Im Prinzip geht es hier nur um eine Verlagerung der Parkplätze. Deswegen hat die CDU-Fraktion immer erhebliche Bedenken geäußert. Die im ersten Entwurf vorgestellte Lösung haben wir nach wie vor als die beste betrachtet.
Julika Barthel: Hier sind wir beim „Altenberger Hof“. Hier werde ich wohl häufiger während der heißen Phase des Wahlkampfes zu sehen sein.
Martin Erkelenz: Von der CDU selbstverständlich ja. Von der SPD auch. Nur die Grünen und die PDS sträuben sich gegen den Ausbau des Gürtels, obgleich nur eine ganz kurze Strecke fehlt; dann könnte man vom Bayenthalgürtel rund um Köln bis zur Mülheimer Brücke auf einer durchgehenden Strecke entlang fahren. Julika Barthel: Es ist doch klar, dass durch den Ausbau des Gürtels an dieser Stelle eine erhebliche Verminderung des Durchgangsverkehrs und Entlastung der sonstigen Straßen in Nippes erreicht würde. Martin Erkelenz: Das kann man wohl sagen!
Julika Barthel: Kölle!? Da müssen wir noch etwas am Image tun. Martin Erkelenz: Unser CDU-Bürgerbüro ist ganz in der Nähe; es ist auch für Ehrenfeld zuständig. Fahren wir doch mal hin! – Bitte einmal kurz anhalten! - Hier gehen wir Bezirksvertreter häufig nach den langen Sitzungen anschließend noch ein Glas Kölsch trinken. Julika Barthel: Wie heißt die Gaststätte? Martin Erkelenz: „Kölsche Bierstuben“. Julika Barthel: Wie viele Bierstuben gibt es denn da? Martin Erkelenz: Im Prinzip nur eine, aber die ist gut! Julika
Barthel: Das Nippesser CDU-Bürger-Büro auf der Neusserstraße kenne ich
schon. Martin Erkelenz: Ich kenne sie auch sehr gut!
Martin Erkelenz: Das bringt mich auf eine Idee. Ich lade Sie ein auf ein Glas Kölsch. Julika Barthel: Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Gehen wir einfach mal rein! - Hier im „Em Golde Kappes“ ist es urgemütlich.
Julika Barthel: Und gleichzeitig ein schöner Abschluss für die Fahrt durch Nippes. Ganz, ganz herzlichen Dank!
Julika Barthel: Zum Wohle! |